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Kühne
und abenteuerliche Sandsteinsonderlinge
„Dahn und sein Felsenland sind schon seit langer Zeit weit über die Felsen der Pfalz hinaus bekannt und berühmt. Spricht man von Großartigen und romantischen Felsenpartien, so muss die Umgebung von Dahn mitgenannt werden. Nirgends sind aber auch die Formen des Sandsteins kühner und abenteuerlicher, nirgends sind diese seltsamen Felsenbildungen so dicht beisammen, und nirgends ist der Gegensatz zwischen wilden, schauerlichen Felsenpartien und lieblichen und anmutigen Wiesentälern größer als in dem Dahner Tale“, schrieb bereits der große pfälzische Schriftsteller August Becker in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Und so ist der 12 Kilometer lange Rundwanderweg, der dem Wanderer den ganzen Zauber dieser von Becker so umschwärmten Landschaft eröffnet, auch eine Hommage der kleinen Hauptstadt Dahn an ihr Felsenland. Die schmalen Wege, für deren Anlage sich zum größten Teil Klaus Klemm vom Pfälzerwald Verein verantwortlich zeichnet, sind auch für wenig Trainierte und für Kinder geeignet, denn es bieten sich zahlreiche Möglichkeiten zur Rast, die zudem noch herrliche Blicke in die Landschaft bieten. Langsam und mit allen Sinnen genießend benötigt man allerdings über fünf Stunden, um den gesamten Weg mit seinen nicht unbeträchtlichen Höhenunterschieden abzulaufen. |
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