- - Einweihung des Elwetritsche Lehrpfades -
-
-
-
- Die Vielzahl der bizarren
Sandstein-Formationen mit so mystischen Namen wie Drachenfels oder
Jungfernsprung machen das Dahner Felsenland zu einer der schönsten
Regionen der Welt. Schon früh bauten die Menschen dort ihre Burgen. Für
den Urlaubsgast der Gegenwart eine weitere Attraktion auf seinen
ausgedehnten Wanderungen.
- Doch lange bevor die
Menschen das Dahner Felsenland entdeckten, das im Nibelungenlied als'
Wasgau' besungen wird, siedelte hier die Elwetritsche. Die Wissenschaftler
der Fachhochschule für Tritschologie, die in Dahn ihren Sitz hat, haben
herausgefunden, dass dieses sagenhafte Wesen seine elfenartigen
Charaktereigenschaften wie Liebreiz, Schüchternheit, Schamhaftigkeit, Zurückhaltung
und Freundlichkeit auf den Pfälzer übertragen hat.
-
- Biologisch gehören die
Elwetritsche in die Familie der Rauhfußhühner (Tetraonidae) als die Art:
Tritsche. Ihre Urform, die großfüßige Wasgau-Tritsche (in
pino palatina saxo montana Tritsche bisex) ist noch heute im Dahner
Felsenland heimisch. Fossile Funde von Eigelegen und frühen Lebensspuren
von ihr sind in bestimmten Schichten des Pfälzer Buntsandsteins zu finden
und gestatten eine genaue Altersdatierung. Von den Urpfälzern wurden die
Elwetritsche als Haustiere gehalten, geliebt und verehrt.
- Kriege, politische Wirren
und die zunehmende Industrialisierung im ausgehenden Mittelalter
veranlasste die Elwetritsche, ihr angestammtes Territorium aufzugeben und
in den unzugänglichen Wäldern und steilen Felsen des Dahner Felsenlandes
Zuflucht zu suchen. Der urtümliche Lebensraum bietet heute noch gute
Lebensbedingungen. Er liefert genügend Nahrung, wie Körner, Beeren, Nüsse,
Kräuter, Koniferenspitzen und besonders im Spätherbst Riesling- und
Silvanertrauben, Auch bietet er im dichten Unterholz und in Felsspalten
die besten Voraussetzungen zum Nestbau und damit auch zum Fortbestehen und
zur Erhaltung der Art.
- Das wohlschmeckende Fleisch
der Elwetritsche hat von jeher schon den Menschen angesprochen. Auch in
der Neuzeit fand man viele schmackhafte Elwetritsche-Gerichte auf den
Speisekarten führender Gastronomen. Nur ein Tötungsverbot konnte hier
noch eine Katastrophe verhindern. Auch der Artenschutz trat in
Erscheinung. Heute sind die Elwetritsche in freier Wildbahn sehr schwer
auszumachen. Der schöne und geheimnisvolle Vogel, des Pfälzers liebstes
Tier, lässt sich nur noch in Vollmondnächten wahrnehmen und belauschen.
Hierzu bedarf es seitens des Menschen festen Glauben, große Geduld und
gesteigertes Einfühlungsvermögen.
-
- Auch die heutige
Elwetritsche-Jagd, nach alten Gesetzen des jagdlichen Brauchtums durchgeführt,
gilt nicht mehr der Tötung und weiteren Verwendung, sondern dem
naturkundlichen Interesse und der Freude an der Tatsache, die Elwetritsche
erlebt zu haben. Aus all diesen Erkenntnissen heraus hat sich in der Pfalz
ein ganz besonderer Wissenschaftszweig im Bereich der Naturkunde
entwickelt. Sie versucht in der Dahner Fachhochschule für Tritschologie
den mittlerweile recht umfangreichen Wissensschatz an alle interessierte
Menschen weiterzugeben, ihnen das Gefühl der Wahrheitsfindung zu
vermitteln und damit die Voraussetzung für ein glückliches und
zufriedenes Leben im Glauben und mit Humor zu schaffen." Eine
Teilnahme an einer wissenschaftlichen Unterweisung in der Tritschologie
mit anschließender Jagd möchten wir allen Wahrheitssuchenden
empfehlen", erklären die Tritschologen.
-
- Diese kurze Abhandlung über
die Tritschologie ist den umfangreichen Forschungen der Triotschologen
entnommen. Mehr Informationen über die Elwetritsche im Allgemeinen und
die Tritschologen im Besonderen erhalten Sie bei der
-

-
- auf dem Elwetritsche Lehrpfad -