Luftkurort Dahn
- das Dahner Wappen -

Der staatlich anerkannte Luftkurort Dahn ist die Geburtsstätte der sagenumwobenen Elwetritsche und der Mittelpunkt des umliegenden Felsenlandes, das sich in seinem Namen zu seiner heimlichen Hauptstadt bekennt. 
Dahn ist ein ideales Ziel für Gäste, die der Seele neue Nahrung geben und sich in Barbarossas Jagdrevier erholen wollen.  
Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und Privatzimmer mit über 1000 Betten, Jugendherberge und Campingplätze bieten die beste Auswahl für das persönliche Wohlbefinden des Gastes. Eine exzellente Gastronomie verwöhnt den Gast mit einer innovativen Pfälzer Küche. Die Kooperation der "Dahner Felsenland Wirte" macht sich unter dem Motto "Weil Naturschutz durch den Magen geht" für eine regionale und saisonale Küche stark. Die Pfalz und der Wein, der auch im Dahner Felsenland einen hohen Stellenwert hat, sind weltweit ein Begriff. 
    
- Der Dahner Leefer -
Den Gast erwartet ein gut ausgebautes Radwegenetz und gut markierte Wanderwege von fast 400 Kilometern Länge, die bequeme Touren bis hinein ins benachbarte Elsass ermöglichen. Das Felsland-Badeparadies und der Sportpark bieten auch bei schlechtem Wetter hervorragende Freizeitmöglichkeiten. Im Kurpark stehen unter anderem Minigolf, Boccia und Freiluft-Schach bereit. Die bizarren Felsen sind ein Eldorado für Kletterfreunde.  
Die Stadt Dahn ist als Sitz der Verbandsgemeindeverwaltung  wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt des Dahner Felsenlandes. Die Stadt wurde vom Bundesministerium für Familien als Familienfreundlicher Ferienort ausgezeichnet. Nicht nur die interessanten Pauschalangebote für Familien mit Kindern versprechen erholsame Ferien. Kunstinteressierte kommen in Dahn ebenso auf ihre Kosten wie Anhänger von Wellness und Fitfasten.
 Das ganze Jahr über bietet Dahn ein großes Programm für Individualisten und sportlich Aktive.
- Der Kurpark -
- Neudahn -
 
Viele Sagen ranken sich um die immer noch mächtigen Burgruinen. Das Dahner Felsenland ist als der Wasgau im Niebelungenlied berühmt geworden. Schon früh war die kleine Gemeinde in der oft hart umkämpften Grenzregion von Bedeutung. Wie anders ist es  zu erklären, dass Dahn im Mittelalter Sitz von vier mächtige Burgen wurde. Trotzdem: erst 1963 wurde die Gemeinde, die um 1900 bereits über ein eigenes Finanzamt, ein Gericht und ein Gefängnis verfügte, zur Stadt erhoben. 
Die spannend zu lesende Geschichte der kleinen Stadt gründet sich nicht zuletzt auf die Grenzlage der Region. 1756 gerät Dahn durch die "lettres patentes" des Bischofs Hutten verstärkt unter französischen Einfluss. 1789 greift dann die französische Revolution auf Dahn über, die Gemeinde wird der Verwaltung des französischen Departments Bas Rhin unterstellt. Für das katholische Dahn bringt diese neue Freiheit aus dem Westen einschneidende Veränderungen mit sich. Am 3. September 1800 wird die erste Ehescheidung in Dahn verzeichnet. 
 
- Das alte Ortsschild -
 
- Blick auf das Alte Rathaus -
1801 wird die Gemeinde französisch, fünf Jahre später fällt Dahn an das Königreich Bayern. Aber so leicht sind die Pfälzer nicht gewillt, die Errungenschaften aus der napoleonischen Zeit preiszugeben. In Dahn steht die überwiegend katholische Bevölkerung der Revolution von 1848 eher ablehnend gegenüber, die gebildete Oberschicht schlägt sich jedoch sofort auf die Seite der Aufständischen. 1850 obsiegt dann aber doch die königlich-bayrische Ordnung. 
 
In den folgenden Jahren wird die kleine Gemeinde weiter ausgebaut, die Protestanten erhalten eine eigene Schule, man freut sich über die erste Straßenbeleuchtung, die neue Telegrafenstation und weiht ein neues Gefängnis ein. Nach dem Krieg von 1870/71 baut man eine neue Synagoge und eine protestantische Kirche. 1893 wird das Finanzamt errichtet, aus der Poststelle wird ein selbstständiges Postamt, es entsteht das imposante Gebäude des Amtsgerichts. 1908 erhält Dahn ein eigenes Krankenhaus. Drei Jahre später wird die Gemeinde, die zunehmend auf den Fremdenverkehr setzt und schon zu dieser Zeit über erstklassige Hotels verfügte, mit der Wieslauterbahn an das öffentliche Eisenbahnnetz angebunden - bis der erste Weltkrieg auch in Dahn alle Aktivitäten zum Erliegen bringt.
- Portal des ehemaligen Amtsgerichts -
- Der Drache vor der Polizeiinspektion - 
 
Die Nazizeit schlägt tiefe Wunden. Mit dem Einzug der amerikanischen Truppen beginnt 1945 eine neue Zeit, die einen gewissen wirtschaftlichen Aufschwung bringt. Neben der Schuhindustrie gehören die Amerikaner nach dem Krieg zu den größten Arbeitgebern. 1973 legt die Stadt ihre Verwaltungsaufgaben in die Hände der neugegründeten Verbandsgemeinde Dahn, heute Verbandsgemeinde Dahner Felsenland, und wird Sitz der Verwaltung. Keine heimliche, eine wirkliche Hauptstadt, was sich nicht unwesentlich auf die weitere Entwicklung der Stadt ausgewirkt hat.
 
Heute umfasst das Gebiet der Stadt 4075 Hektar, davon sind 3350 Hektar Wald. Das romantische Städtchen verfügt über ein Schulzentrum, das von dem Otfried-von-Weißenburg-Gymnasium, der Realschule und der Hauptschule gebildet wird. Angrenzend liegen die Gebäude der Ritter-von-Tann- und der Grundschule.
- Dahner Schulzentrum - 
Kindergartenkunst 

 
Zwei Kindergärten sorgen für die Vorschulkinder. Die St. Elisabeth-Kindertagestätte bietet neben dem üblichen Vorschulkindergarten eine Ganztagsbetreuung für Grundschüler. Großen Wert legt man auf eine kreative und musische Grundausbildung. Der Kindergarten verfügt über ein eigenes Atelier, in dem unter anderem "Malen nach Arno Stern" angeboten wird. 
Der St.Franziskus Kindergarten bietet neben dem üblichen Vorschulkindergarten eine Betreuung für Kleinkinder. Großen Wert legt man auf eine naturnahe Erziehung. Zur Zeit wird eine entsprechende Außenanlage gebaut. 
 
Am Fuß der romantischen Burg Altdahn liegt das Conradt-von-Wendt-Haus und das neu errichtete Seniorenzentrum "Mariettenhof". Dahn verfügt über anerkannte Campingplätze, einer wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Auch die Jugendherberge wird höchsten Anforderungen gerecht. Zwei Vier-Sterne-Hotels und eine hochwertige regionale Küche runden das Angebot des staatlich anerkannten Luftkurortes in Sachen Fremdenverkehr ab. 
- Altdahn -