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X |
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014 |
Ludwig Nußbaum, geboren
am 21. August.1887 in Wonfurt (Unterfranken), wohnhaft in der Schäfergasse
8 (Judengasse), war
verheiratet mit Selma Nußbaum, geborene Blumenthal. Ludwig
Nußbaum war zwanzig Jahre Lehrer an der israelitischen Schule in Dahn,
ferner versah er die Ämter des Vorbeters und Schächters. Ludwig Nußbaum
wurde durch die Nazis zwangspensioniert und ist 1934 mit seiner Familie
nach Frankfurt/Main verzogen. Ludwig Nußbaum wurde am 11.
Juni 1942 von Frankfurt/Main in ein
Vernichtungslager im Osten deportiert, wo er umgekommen ist. |
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015 |
Selma Nußbaum, geborene
Blumenthal, Frau von Ludwig Nußbaum, geboren
am 6. August 1891 in Hüttengesäß bei
Hanau, wohnte in Dahn in der Schäfergasse 8
(Judengasse). Sie ist 1934 mit ihrer Familie nach Frankfurt/Main
verzogen. Selma Nußbaum wurde am 11. Juni 1942 mit ihrem Mann von
Frankfurt/Main in ein Vernichtungslager im
Osten deportiert, wo sie umgekommen ist. |
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016 |
Ilse Nußbaum, Tochter
von Ludwig und Selma Nußbaum,
ist am 16. August 1922 in Dahn, Schäfergasse 8
(Judengasse), geboren. Sie besuchte die israelitische Schule und später
die katholische Volksschule. Ilse Nußbaum ist mit ihren Eltern 1934
nach Frankfurt/Main und später allein nach Berlin gezogen. Von dort
wurde sie 1943 nach Auschwitz deportiert, wo sie umgekommen ist. |
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017 |
Dorothea Nußbaum,
geborene Klein, Mutter
von Lehrer Ludwig Nußbaum, geboren
am 13. Juni 1860, lebte im Haushalt ihres Sohnes in Dahn, Schäfergasse
8 (Judengasse). Sie ist 1934 mit ihrem Sohn
nach Frankfurt/Main verzogen. Dorothea Nußbaum wurde am 18.
August 1942 nach Theresienstadt und am 26.September 1942 unter der
Transportnummer Br 947 in das Vernichtungslager Treblinka deportiert, wo
sie umgekommen ist. |
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x |
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018 |
Regina
(Dina) Levy,
geborene Stern, geboren am
16. April 1865 in Höchberg, verheiratet mit Simon Levy I., Dahn,
Grabenstraße 11. Sie verzog am 23. April
1935 nach Böchingen, von dort nach Düsseldorf. Dina Levy wurde am 21.
Juli 1942 mit dem Transport VII/1 nach Theresienstadt und am 26.
September 1942 mit dem Transport Br 947 nach Treblinka deportiert, wo
sie umgekommen ist. |
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019 |
Gerda
Levy, verheiratete
Wolff, Tochter von Regina und
Simon Levy I., geboren am 15.07.1889 in Dahn, Grabenstraße 11. Sie
wurde zusammen mit ihrem Mann Siegfried Wolff am 22.10.1940 von
Heidelberg nach Gurs/Südfrankreich und am 12.08.1942 mit dem Transport
Nr. 18 über Drancy/Paris nach Auschwitz deportiert, wo sie umgekommen
ist. |
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020 |
Martha
Levy, verheiratete
Schwarz, Tochter von
Regina und Simon Levy I., geboren am 14. Dezember 1890 in Dahn,
Grabenstraße 11, war verheiratet mit Emil Schwarz aus Pirmasens. Martha
und Emil Schwarz wurden am 22. Oktober 1940 von Mannheim nach Gurs/Südfrankreich
deportiert. Emil Schwarz wurde am 6. März 1943 nach Majdanek und Martha
Schwarz 1942 über Drancy/Paris in den Osten deportiert, wo sie
umgekommen ist. |
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021 |
Friedrich
(Fritz) Levy,
Sohn von Regina und Simon Levy I., geboren am 29. Januar 1900 in Dahn,
Grabenstraße 11, war von Beruf Händler. Er verzog am 31.Januar 1933
mit seiner Familie von Dahn nach Pirmasens in die Schäferstraße 55. Am
1. September 1939 musste er mit seiner Frau Johanna, geborene Fetterer,
Pirmasens (Rote Zone) verlassen und zog nach Stuttgart. Hier war er in
einem Industriebetrieb als Zwangsarbeiter eingesetzt. Am 26. April 1942
wurde Fritz Levy von Stuttgart nach Izbica (Polen) und im März 1943
nach Auschwitz deportiert, wo er umgekommen ist. |
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022 |
Johanna
Levy, geborene
Fetterer, Frau von
Fritz Levy, geboren am 26. Februar 1902 in Schorndorf Kreis Waiblingen.
Am 26. April 1942 wurde Johanna Levy mit ihrem Mann Fritz Levy von
Stuttgart nach Izbica (Polen) und im März 1943 nach Auschwitz
deportiert, wo sie umgekommen ist. |
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Quelle: Otmar Weber |
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