Der Mensch ist erst vergessen,
wenn sein Name vergessen ist.
                                      Gunter Demnig.
Stolpersteine

Damit es nicht vergessen wird! 
 
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Am 28. Juni 2006 wurden in Dahn, und damit in der ersten Kommune der Südwestpfalz, die ersten "Stolpersteine" des Kölner Künstlers Gunter Demnig verlegt. 
"Stolpern heißt auch, darauf stoßen", sagt der Künstler, der seit 1993 mit seinem Projekt "Stolpersteine", die Erinnerung an die Vernichtung der Juden, der Zigeuner, politisch Verfolgter, Homosexuellen, Zeugen Jehovas und Euthanasieopfer im deutschen Faschismus lebendig hält.
Vor den einstigen Adressen der Opfer werden in die Straße die Stolpersteine eingelassen, an deren Oberseite eine 10 mal 10 Zentimeter große Messingtafel angebracht ist, in die Name, der Jahrgang und das weitere Schicksal eingraviert sind. Es ist für Demnig entscheidend, dass das Gedenken in unsere Lebensmitte gerückt wird und die Gedenkstätten und Mahnmale nicht weitab liegen. Demnigs Stolpersteine kann man nicht links liegen lassen nicht, nicht innerlich beiseite schieben.
 
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Ein Stolperstein kostet inklusive Verlegung 94 Euro. Wer das Stolperstein-Projekt unterstützen will, kann die Patenschaft für einen Stein übernehmen oder eine Spende auf das Konto der VG Dahner Felsenland überweisen.
Konto Nummer: 70000344
bei der Sparkasse Südwestpfalz
BLZ 542 500 10
Stichwort: "Judentum im Wasgau".
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Nach den Recherchen des Heimatforschers Otmar Weber, dessen Initiative die Aktion "Stolpersteine" in Dahn zu verdanken ist, sind alleine im Dahner Felsenland rund 50 Juden Opfer des Holocaust geworden. Hinzu kommen Euthanasieopfer, religiös und politisch  Verfolgte. "Das Ziel der Nazis war die totale Vernichtung ihrer Opfer. Sie brandmarkten ihre Opfer durch eine Nummer auf dem Arm, ermordeten sie, verbrannten sie und zerstreuten ihre Asche auf Felder und in Flüsse zur endgültigen Auslöschung der Namen. Mit dem Holocaust ist somit nicht nur die Vernichtung des Lebens verbunden, für die Nachkommen bedeutet er auch die schmerzvolle Ausradierung des Namens und der Erinnerung.
Das Stolperstein-Projekt ist ein bescheidener Versuch, die Opfer dem Vergessen zu entreißen, ihnen ihren Namen wieder zu geben und sie in die Umgebung zurückzuholen, in der sie einst gelebt haben. Der eilige Passant wird zum Nachdenken angeregt und ermuntert, eine Antwort auf die Frage zu suchen, wie es soweit kommen konnte und ob Ähnliches heute wieder möglich wäre", sagt Otmar Weber. 
 
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Pirmasenser Zeitung vom 29. Juni 2006
 
 
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Die RHEINPFALZ vom 29. Juni 2006

 

Verlegung von sechs Stolpersteinen in der Weißenburger Straße 2

 

Der Künstler Gunter Demnig bei der Arbeit

 

22 Stolpersteine konnten in Dahn verlegt werden
 
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Am 21. November 2007 verlegte GunterDemnig in Dahn neun weitere Steine, unmittelbar vor den ehemaligen Wohnstätten der Opfer. Otmar Weber, auf dessen Initiative auch das Dahner Felsenland sich dem Projekt des Kölner Künstlers angeschlossen hat, gab den Menschen, denen die Steine gewidmet sind, durch seine Erzählungen wieder ein Gesicht. „Das Stolperstein-Projekt ist ein bescheidener Versuch, die Opfer des Holocausts dem Vergessen zu entreißen“, sagte er.
„Verdrängen hilft nicht, vergessen hilft nicht, wir müssen dafür sorgen, das dies alles in Erinnerung bleibt, denn es darf nie wieder passieren“, so Rolf Vatter, 1. Beigeordnete der Stadt Dahn, die als erste Gemeinde das Projekt in die Südwestpfalz geholt hatte. Mit den 22 Steine wird nun allen Opfern des Nationalsozialismus aus Dahn gedacht. Weber wies noch einmal eindrücklich darauf hin, dass sich jeder dieser Steine potenziere, da auch die Überlebenden dieser Familien als Opfer zu betrachten seien.
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Weißenburgerstraße 2 (heutige Bushaltestelle)
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Julius Levy, geboren am 29. September 1886 in Busenberg, wohnte in Dahn, Weißenburgerstraße 2, wo er mit seiner Frau Elsa ein Geschäft betrieb. A, 1. September 1939 musste er Dahn verlassen und ging mit seiner Frau nach Mannheim. Von dort wurde er am 22. Oktober 1940 nach Gurs (Frankreich) deportiert, war in verschiedenen Lagern in Südfrankreich interniert und am 26. August 1942 über Drancy/Paris mit dem Transport Nr. 24 nach Auschwitz deportiert. Hier wurde er ermordet.
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Elsa Levy, geborene Rosenstil, war die Frau von Julius Levy. Geboren am 12. Dezember 1894 in Dahn. Elsa Levi musste wie ihr Mann und ihre Familie Dahn verlassen. Sie ging mit ihnen nach Mannheim und teilte das Schicksal ihres Ehemannes. Auch sie wurde in Auschwitz ermordet.
03
 
Helmut Levy war der Sohn von Elsa und Julius. Geboren am 3. April 1925 in Dahn. ER wurde mit seinen Eltern von Mannheim aus nach Gurs deportiert und in der Normandie als Zwangsarbeiter beim Bau des Atlantikbaus eingesetzt. Am 7. September1942 wurde er mit dem Transport Nr. 29 nach Auschwitz geschickt. In Cossel, einer Station vor Auschwitz, wurde er zur Zwangsarbeit ausselektiert. Bis Ende 1944 war er als Arbeitssklave eingesetzt, im Januar 1945 gelangte er mit einem der sogenannten Todesmärsche von Auschwitz in KZ Buchenwald. Er kam kurz vor der Befreiung, vermutlich am 23. Februar 1945, um.  
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Ludwig Levy war ein Bruder von Julius Levy. Geboren am 19. März 1878 in Busenberg, wohnte ab 1935 bei seinem Bruder in der Weißenburger 2 und teilte das Schicksal seines Bruders, kam über Gurs nach Auschwitz, wo die Nazis ihn umbrachten.
05
 
 
Blüta (Barbara) Levy war eine Schwester von Julius und Ludwig Levi. Sie wurde am 24. November 1880 in Busenberg geboren und musste ab 1935 bei ihrem Bruder in der Weißenburgerstraße 2 wohnen. Sie teilte das Schicksal ihrer Familie und wurde über Gurs nach Auschwitz deportiert. Hier wurde sie ermordet.
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Helene Rosenstil war eine Schwester von Elsa Levy. Geboren am 5. August 1889 in Dahn, wohnhaft in der Weißenburger Straße. Sie teilte das Schicksal ihrer Familie, wurde von Gurs aus jedoch bereits am 14. August 1942 mit dem Transport 19 nach Auschwitz deportiert. Sie wurde umgebracht. 
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Hasenbergstraße 4
07
 
Pater Ingbert Naab, geboren am 5. November 1885 in Dahn, Hasenbergstraße 4, trat 1906 bei den Kapuzinern in Laufen in das Noviziat ein, absolvierte sein Theologiestudium in Eichstätt und wurde am 29. Juni 1910 zum Priester geweiht. Ingbert Naab war ein Meister der Zeitanalyse und ein lautstarker Kämpfer für Wahrheit und Recht. Bereits beim Hitlerputsch 1923 warnte er die Schüler höherer Schulen in Aufsätzen und Vorträgen vor dem totalitären Anspruch der Nationalsozialisten. Seine Warnung vor dem Nationalsozialismus und vor der Person Hitler wurde in den Jahren 1931 bis 1933 immer massiver und aggressiver. Spätestens mit seinem "Offenen Brief an Hitler" am 20. März 1932 wurde er einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Ingbert Naab galt den Nazis als Todfeind.
Durch Flucht konnte er sich den NS-Häschern entziehen, er starb, keine 50 Jahre alt, am 28. März 1935 in Königshofen/Elsaß in der Emigration.
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Marktstraße 24
08
 
Sigmund Rosenstil, geboren am 18. April 1875 in Dahn, wohnhaft in der Marktstraße 24, wo er ein Geschäft betrieb. Auf perfides Treiben des Ortsgruppenleiters wurde Sigmund Rosenstil 1937 nach dem sogenannten "Heimtückegesetz" in "Schutzhaft" genommen und zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr verurteilt, die er im Gefängnis Frankenthal verbüßen musste. Wegen schwerer Krankheit vorzeitig aus der Haft entlassen lebte er noch kurze Zeit bei seiner Tochter Meta in Schweinfurt, wo er am 13. Mai 1938 verstarb.
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Marktstraße 20
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Josef Kullmann wurde am 19. Januar 1853 in Busenberg geboren und wohnte in späteren Jahren in der Marktstraße 20. Zu Beginn der NS-Zeit, Mitte der 30er Jahre, zog er nach München, von wo aus er am 12. Juni 1942 - neunundachtzigjährig - nach Theresienstadt deportiert wurde. Er wurde umgebracht.
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Marktstraße 16
010
 
Marianne Katz, geborene Simon, Frau von Julius Katz und Schwägerin von Josef Katz. Geboren am 26. Mai 1886 in Trier, wohnhaft in Dahn, Marktstraße 16.
Marianne Katz zog 1939 nach Speyer. Sie wurde am 11. Oktober 1940 von Speyer nach Gurs deportiert und war in verschiedenen KLagern in Südfrankreich. Am 28. August 1942 wurde sie über Drancy/Paris mit dem Transport Nr. 25 nach Auschwitz deportiert. Sie wurde umgebracht. 
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Marktstraße 14
011
 
Josef Katz, geboren am 22. August 1870 in Dahn, wohnte in der Marktstraße 14, wo er zusammen mit seinem Bruder Julius in der Marktstraße 16 ein Geschäft betrieb. Im August 1938 zog Josef Katz mit seiner Frau Thekla und Tochter Lore von Dahn nach Ludwigshafen, in die Prinzregentenstraße 26. Von dort wurde er am 22. Oktober 1940 mit seiner Familie nach Gurs deportiert. Todkrank, er litt an Krebs, holte man ihn auf einer Bahre aus dem Krankenhaus von Perpignan, am 20. November 1943 wurde er mit dem Transport Nr. 62 nach Auschwitz deportiert. Er wurde umgebracht.  am 11. März 1941
012
 
Thekla Katz, geborene Teutsch, wurde am 24. September 1881 in Venningen geboren und war die Frau von Josef Katz. Sie teilte das Schicksal ihres Mannes, wurde am 22. Oktober nach Gurs deportiert, wo sie am 14. Dezember 1940 an der Ruhr gestorben ist. Thekla Katz wurde auf dem Lagerfriedhof in Gurs beigesetzt, ihr Grabstein trägt die Nummer 393.
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Kirchgasse 1 (Katholische Pfarrhaus)
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Pfarrer Jakob Schwalb wurde am 4. August 1872 in Hettenleidelheim geboren. 1897 wurde er zum Priester geweiht, von 1912 bis 1933 war er Pfarrer und Dekan in Göllheim, wo er in der Nacht zum 23. Juni 1933 von den Nationalsozialisten schwer misshandelt wurde. Man verhaftete ihn und nahm ihn in "Schutzhaft". Um ihn aus der Schusslinie der Nazis zu bringen, versetzte ihn die Kirchenleitung im November 1933 als Pfarrer nach Dahn.Am 25. August 1934, zehn Monate nach der Übernahme der Pfarrei Dahn, verstarb Pfarrer Schwalb an den schweren Misshandlungen. Er wurde in seinem Heimatort Hettenleidelheim beerdigt.

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Schäfergasse 8 (ehemalige Judengasse)

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Ludwig Nußbaum, geboren am 21. August.1887 in Wonfurt (Unterfranken), wohnhaft in der Schäfergasse 8 (Judengasse), war verheiratet mit Selma Nußbaum, geborene Blumenthal. Ludwig Nußbaum war zwanzig Jahre Lehrer an der israelitischen Schule in Dahn, ferner versah er die Ämter des Vorbeters und Schächters. Ludwig Nußbaum wurde durch die Nazis zwangspensioniert und ist 1934 mit seiner Familie nach Frankfurt/Main verzogen. Ludwig Nußbaum wurde am 11. Juni 1942 von Frankfurt/Main in ein Vernichtungslager im Osten deportiert, wo er umgekommen ist.

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Selma Nußbaum, geborene Blumenthal, Frau von Ludwig Nußbaum, geboren am 6. August 1891 in Hüttengesäß bei Hanau, wohnte in Dahn in der Schäfergasse 8 (Judengasse). Sie ist 1934 mit ihrer Familie nach Frankfurt/Main verzogen. Selma Nußbaum wurde am 11. Juni 1942 mit ihrem Mann von Frankfurt/Main in ein Vernichtungslager im Osten deportiert, wo sie umgekommen ist.

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Ilse Nußbaum, Tochter von Ludwig und Selma Nußbaum, ist am 16. August 1922 in Dahn, Schäfergasse 8 (Judengasse), geboren. Sie besuchte die israelitische Schule und später die katholische Volksschule. Ilse Nußbaum ist mit ihren Eltern 1934 nach Frankfurt/Main und später allein nach Berlin gezogen. Von dort wurde sie 1943 nach Auschwitz deportiert, wo sie umgekommen ist.

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Dorothea Nußbaum, geborene Klein, Mutter von Lehrer Ludwig Nußbaum, geboren am 13. Juni 1860, lebte im Haushalt ihres Sohnes in Dahn, Schäfergasse 8 (Judengasse). Sie ist 1934 mit ihrem Sohn nach Frankfurt/Main verzogen. Dorothea Nußbaum wurde am 18. August 1942 nach Theresienstadt und am 26.September 1942 unter der Transportnummer Br 947 in das Vernichtungslager Treblinka deportiert, wo sie umgekommen ist.

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Grabenstraße 11

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Regina (Dina) Levy, geborene Stern, geboren am 16. April 1865 in Höchberg, verheiratet mit Simon Levy I., Dahn, Grabenstraße 11. Sie verzog am 23. April 1935 nach Böchingen, von dort nach Düsseldorf. Dina Levy wurde am 21. Juli 1942 mit dem Transport VII/1 nach Theresienstadt und am 26. September 1942 mit dem Transport Br 947 nach Treblinka deportiert, wo sie umgekommen ist.

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Gerda Levy, verheiratete Wolff, Tochter von Regina und Simon Levy I., geboren am 15.07.1889 in Dahn, Grabenstraße 11. Sie wurde zusammen mit ihrem Mann Siegfried Wolff am 22.10.1940 von Heidelberg nach Gurs/Südfrankreich und am 12.08.1942 mit dem Transport Nr. 18 über Drancy/Paris nach Auschwitz deportiert, wo sie umgekommen ist.

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Martha Levy, verheiratete Schwarz, Tochter von Regina und Simon Levy I., geboren am 14. Dezember 1890 in Dahn, Grabenstraße 11, war verheiratet mit Emil Schwarz aus Pirmasens. Martha und Emil Schwarz wurden am 22. Oktober 1940 von Mannheim nach Gurs/Südfrankreich deportiert. Emil Schwarz wurde am 6. März 1943 nach Majdanek und Martha Schwarz 1942 über Drancy/Paris in den Osten deportiert, wo sie umgekommen ist.

021

Friedrich (Fritz) Levy, Sohn von Regina und Simon Levy I., geboren am 29. Januar 1900 in Dahn, Grabenstraße 11, war von Beruf Händler. Er verzog am 31.Januar 1933 mit seiner Familie von Dahn nach Pirmasens in die Schäferstraße 55. Am 1. September 1939 musste er mit seiner Frau Johanna, geborene Fetterer, Pirmasens (Rote Zone) verlassen und zog nach Stuttgart. Hier war er in einem Industriebetrieb als Zwangsarbeiter eingesetzt. Am 26. April 1942 wurde Fritz Levy von Stuttgart nach Izbica (Polen) und im März 1943 nach Auschwitz deportiert, wo er umgekommen ist.

022

Johanna Levy, geborene Fetterer, Frau von Fritz Levy, geboren am 26. Februar 1902 in Schorndorf Kreis Waiblingen. Am 26. April 1942 wurde Johanna Levy mit ihrem Mann Fritz Levy von Stuttgart nach Izbica (Polen) und im März 1943 nach Auschwitz deportiert, wo sie umgekommen ist.

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Quelle: Otmar Weber

Stolperstein für Pater Ingbert Naab, den wohl größten Sohn der Stadt Dahn.
Vor dem Geburtshaus von Pater Ingbert Naab