
Wandern
Dahner Rundwanderweg, Teil 1 |
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- östlich der Wieslauter
Wegstrecke cirka 7,7 Kilometer - |
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Dahn gilt als das Herz des Wasgaus, und ist Namensgeber des sagenumwobenen "Dahner Felsenlandes“. Eine Reihe markanter Sandsteinfelsen und vier Felsenburgen umrahmen die Stadt. Anders als der Heimatdichter August Becker empfinden wir die Gegend nicht mehr als „wildromantische, schauerliche, furchterregende Schönheit der Natur“, sondern als anmutige Landschaft, die zum Wandern und Verweilen einlädt. Was lag näher als hier einen Rundwanderweg auszuweisen, der die Schönheiten und Aussichtspunkte bei Dahn erschließt. Wir beschreiben den Weg, der mit einer grünen Tanne und den Buchstaben DRW auf weißem Grund gekennzeichnet ist, in zwei Teilen, obwohl er sich auch im Ganzen leicht erwandern lässt. Die relative Nähe des Weges zur Dahner Stadtmitte erlaubt jederzeit einen direkten Abstieg. Aber keine Angst, schwierige Aufstiege gibt es nicht. Die Wanderung beginnt beim Haus des Gastes am Ende der Weißenburger Straße im Kurpark. Vom dortigen Parkplatz erwandern wir den Stationenweg zum Ehrenfriedhof mit der St. Michaelskapelle unterhalb des Hochsteins. Hier ruhen 2400 Gefallene des 2. Weltkrieges. Sehenswert an der Choraußenwand der spätgotischen Kapelle der vom Dahner Bildhauer Richard Lenhard geschaffene Altar aus Sandstein. Wer sich den Ausblick über das Wieslautertal von der Soldatenhütte aus nicht entgehen lassen will, bleibt anschließend auf dem DRW an der nördlichen Seite des Hochsteinmassivs (Lokalmarkierung Nr.1). Es kann auch die Südumgehung (Lokalmarkierung Nr.2) genommen werden. Gleichermaßen gelangen wir beide Male zum Bergsattel unterhalb der Dahner Burgen Altdahn, Grafendahn und Tanstein. Die ältesten Teile wurden bereits im 12. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Einst Lehensburgen der Speyerer Bischöfe, waren die Burgen steinerne „Nester“, teils in den Fels gehauen, teils gemauert. Vorher schon unbewohnbar, wurden die Burgen 1689 von den Franzosen endgültig zerstört. Unser Weg führt uns weiter, vorbei am Zimmerfelsen, zum „Erfweiler Höbel“, mit schönem Ausblick auf den Ort Erfweiler. Auf der anderen Talseite (nördlich) treffen wir auf den Wasgau-Wanderweg (Seine Markierung: WW und rot/weißer Strich). Wir folgen dem DRW westwärts am Waldrand entlang (Wölmers-Berg, Lach-Berg). Lohnend ist ein Abstecher über den Lachberg mit guter Aussicht über Dahn (Lokalmarkierung Nr. 9). Vor dem Friedhof bringt uns ein kurzer Anstieg zum Kamm des Vogelsberges, der uns Dahn aus der Vogelperspektive bietet. Den ebenen Höhenweg zum Jungfernsprung, dem Dahner Wahrzeichen, können wir gemütlich angehen. Wir haben nicht zu befürchten von einem Junker verfolgt zu werden wie dereinst die brave Bürgerstochter beim Heidelbeerpflücken. Sie wollte nicht in die Hände des Aufdringlichen fallen und sprang lieber von der 70 Meter hohen Aussichtskanzel am Ende des Bergrückens in die Tiefe. Unbescholten wie sie war, kam sie wundersamer Weise unversehrt auf dem Wiesengrund an, worauf hier eine Quelle entsprang. |
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Dahner Rundwanderweg, Teil 2 |
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- westlich der Wieslauter.
Wegstrecke 11,13 Kilometer - |
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Am Jungfernsprung überqueren wir die Bundesstraße, gleich darauf die Bahngleise und biegen nordwärts in die Äußermühlstraße ein, die wir links zum Nonnensteg über die Wieslauter verlassen. Hinter dem Fachwerkbau beginnt ein Serpentinenweg zum Sängerfelsen, der vielleicht den schönsten Gesamtüberblick über zwei Stadtteile von Dahn zu geben vermag. Es geht weiter in nördlicher Richtung zum östlichen Kauertweg, der Lokalmarkierung Nummer 15 folgend. Am Großtaler Hals (Höhe 265,1 Meter) treffen wir die Markierung des Burgenwanderweges, ein gelbes W, und die Markierung Nummer 16. Die Burgruine Neudahn, ebenfalls zum Teil restauriert, erhebt sich bald vor uns und ist steinerne Zeugin einer bewegten Vergangenheit. Die Besichtigung lohnt sich; insbesondere sind die „Wendeltreppen“ in den beiden Türmen für die kleinen Wanderer besonders beeindruckend. Der kurze Abstieg führt uns zum Neudahner Weiher und weiter in das Moosbachtal, ein über 100 Hektar großes Naturschutzgebiet. Talaufwärts kommen wir nach etwas mehr als zwei Kilometern zu einem Waldparkplatz und folgen dann, links abbiegend, immer noch der Markierung Nummer 16 in das Seitental. Hungrige und Durstige machen nach etwa 500 Metern einen Abstecher zur bewirtschafteten Hütte des Dahner Pfälzerwald-Vereins im Schneiderfeld (Montag Ruhetag), bevor sie den Weg zurück über die Weihersebene nehmend, die Steinhohl (272,9 Meter hoch) überqueren und zur Straße „Im Büttelwoog“ gelangen. Stadteinwärts finden wir bald den Hinweis zur Jugendherberge, besteigen hier ohne große Mühe den Wachtfelsen. Es ist ein beeindruckender, herrlicher Rundumblick, der sich hier oben, vom letzten Aussichtspunkt der kleinen Wanderung, bietet. Die Rückkehr zur Stadtmitte bereitet dann keine Mühe mehr. Text: Rudolf Vatter (Dahn) |
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Schatzsucher-Tour |
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- Wandern mit Kindern - |
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Rundwanderung von etwa fünf Kilometern |
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Eine bequeme Wandertour zum Felsmassiv „Hochstein“ und zum Burgmassiv „Altdahn-Grafendahn-Tanstein“ mit Burgenmuseum. (Auf dem Felsmassiv Hochstein die abgesicherten Bereiche nicht verlassen – Absturzgefahr) Die Wanderung beginnt am Parkplatz vom Haus des Gastes im Kurpark und führt von dort über den Stationenweg zum Ehrenfriedhof mit der St, Michaelskapelle unter dem Felsmassiv Hochstein. Man folgt der Markierung des Dahner Rundwanderweges an der nördlichen Seite des Hochsteinmassivs. Man gelangt zum Bergsattel unterhalb der Dahner Burgen Altdahn, Grafendahn und Tanstein. Ein Besuch des Burgenmuseums, das von Karfreitag bis zum 1. November täglich von 11 bis 17 Uhr geöffnet ist, sollte man nicht versäumen. |
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Zum Pirminiussteig - hier
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Weitere Tourenvorschläge zum Thema „Wandern mit Kindern“ sind bei
der Tourist-Information des Dahner Felsenlandes erhältlich. |
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